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Über Welten online

Kamala Harris for President

Im März 2019, Dirk Glomptner

Es ist schon einige Zeit her, vor Weihnachten, nach den Midterm Elections zum Repräsentantenhaus, als die Frage aufkam, welche US-Demokraten stünden zur Wahl ihren Hut in den Ring für die Präsidentschafts-Kandidatur zu werfen. Ich surfte und fand nicht viele, aber unter diesen wenigen fand ich sie, Kamala Harris, bildschön, smart, US-Senatorin für Kalifornien,  ... weiter






Kamala Harris

Sen. Kamala Harris announces 2010 presidential run,

SeniorenLeben auf dem Land

Uetze im Februar 2019, Dirk Glomptner


Vor 20 Jahren zog meine Mutter zu ihrem zweiten Ehemann aus der Stadt aufs Land. Der Sprung aus der Großstadt Hannover in die Landgemeinde Uetze war ein glücklicher Volltreffer: Raus aus der großstädtischen Anonymität hinein ins ländliche Leben. Kirchenchor, Nachbarschaft, Freundeskreise, die Kinder und die Familie bescherten den beiden ein reichhaltiges, aktives Leben. 10 Jahre später starb ihr Mann unerwartet. ... weiter







SeniorenLeben

Video, ca. 30 Min., verfügbar ab 22. März 2019



Steinmeier, der wahre Glaubenskämpfer

Berlin Bellevue, 26. Februar 2019, Dirk Glomptner

Im Schlössli an der Spree gab sich wieder die Crème de la Crème ein Stelldichein. Der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und Liz Mohn, sprich die Bertelsmann Stiftung, hatten zum 6. Forum Bellevue geladen. Soll heißen, nicht nur, dass in den Ministerien die Lobbyisten gehobene Positionen und Aufgaben wahrnehmen, nein, der Staat zählt es seit Schröder zu seinen Errungenschaften, dass durch die Enge Zusammenarbeit von Wirtschafts- und Stiftungswesen mit Regierungsinstitutionen, wie zum Beispiel dem Bundespräsidialamt, die Ausrichtung von Events, wie dem Forum Bellevue, bedeutsame Steuereinsparungen und natürlich gesamtgesellschaftliche Synergieeffekte erzielt werden können. ... weiter




Glaubenskämpfer Bischof a.D. Wolfgang Huber u.a.

Wolfgang Huber, Bischof a.D., verteidigt die Evangelische Kirche als eine föderalistische. Auf dem Podium v.l. Mouhanad Khorchide, Fran Walter Steinmeier, Evelyn Finger & Hans Joas



Die TUI und der Brexit

Hannover TUI Arena, 12. Feb., 2019, Dirk Glomptner

Hauptversammlung des weltweit größten Tourstik-Anbieters TUI, Hauptsitz Hannover, aber Börsennotierung in London und nicht in Frankfurt, weil einige britische Pensionsfonds, laut Angaben aus der Konzernzentrale ca. 30% des Aktienkapitals, dies notwendig machen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr (1. Oktober 2017 bis 30. September 2018) stieg der Umsatz des weltgrößten Reisekonzerns um 5,3 Prozent auf 19,7 Mrd. Euro.  .... weiter







Birgit
                Conix TUI FinanzCeo
Birgit Conix, frisch berufene FinanzCEO der TUI 


100 Jahre Frauenwahlrecht und die First Lady hat auch etwas zu sagen

Berlin, 17. Januar 2019, Dirk Glomptner

Feierstunde im Bundestag, Jubiläumsparty im Bellevue, das Stimmrecht der Frauen wird gefeiert, zu Recht, denn es ist ja vor allem eine Rechtssache, die die Politik feiern kann. Dass das Wahlrecht der Frauen seit 1919 insbesondere den Sozialstaat hervorgebracht hätte, wie die Frauenforschung behauptet, dürfte zwar einigen Einfluss auf gewerkschaftliche Forderungen bewirkt haben, aber dass die noch immer patriarchialen Gewerkschaften je die Forderung einer Geschlechter-Parität in den Vorstandsetagen oder doch zumindest einer weiblichen Quote in ihre Tarif-Verhandlungen aufgenommen hätten, Nein, nimmer nie. Dabei scheinen es einzig die Gewerkschaften zu sein, die im Feld der Wirtschaft effektiv dafür Sorge tragen könnten, dass die von den Politikern immer wieder angemahnte Besetzung von Vorstandssitzen mit weiblichen Führungskräften durchgesetzt werden kann. .... weiter










Elke & Franky

Ehrliches Ergebnis

DGB Bundeskongress, Berlin, 14. Mai 2018, Dirk Glomptner

In Berlin tagt der DGB. Auf dem 21. Bundeskongress´ des DGB mit dem bezeichnenden Namen: Parlament der Arbeit, traf sich die Elite der gewerkschaftlichen Sozialbourgeoisie im Berliner nur 4 Sterne Hotel Estrel, um ihren neuen Vorsitzenden, den amtierenden DGB Vorsitzenden Reiner Hofmann, im Amt zu bestätigen - ohne Gegenkandidaten. Als der Wahlleiter sich erlaubte, Hoffmann vor der Wahl zu fragen, ob er sich zur Wahl stelle, klang dies, als fragte er ihn, ob er die Wahl annehme. .... weiter





t

Als Frank Walter Steinmeier den DGB Kongress besuchte war dies einmal mehr Ausdruck der engen Verbindung zwischen Bundespräsident und dem DGB Vorsitzenden Reiner Hoffmann.

Franky und Elke machen vor

Leipzig, BMW Ausbildungszentrum, 2018-04-18, DG

Fleißig, fleißig, der Obermalocher der Nation, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Nicht nur auf einer Woche der Beruflichen Bildung tourt der Bundespräsident dieser Tage durchs Land, sondern ein Termin jagd den nächsten: Staatsbesuche, Empfänge, Festreden, so dass sich die Frage stellt, ob der oberste  .... weiter



Franky
                & Elke

Elke, Franky & Martin im IG Metaller Ausbildungszentrum des Leipziger BMW Werkes

Als Zazen-Mönch zum Ursprung allen Seins


Rigi Felsentor, im November 2017, Dirk Glomptner

Weit weg aus der gewöhnlichen Lebensalltäglichkeit und doch so nah und drin - nachfolgend einige kleine Einblicke in und Gedanken zum “klösterlich-kontemplativen” Zazen-Leben im Felsentor auf der Rigi am Vierwaldstätter See, wohin ich mich zurückzog über den November, dieser Zeit der Nebel, der Kälte, der Dunkelheit, des Sterbens der Natur, was die Vergänglichkeit des Seins ins Gemüt
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Rose


Welche Zukunft hat der Westen?

Schloss Bellevue Berlin, im September 2017, Dirk Glomptner

Wer stellt diese Frage? Für wen ist ihre Antwort von Bedeutung? Und welche Schlüsse, um nicht zu sagen welche notwendigen Strategie-Entwicklungen lassen sich aus ihrer Beantwortung folgern? Wenn die ersten beiden Fragen auf Personen zielen, so verweist die dritte Frage nach Strategien, Konzepten und zweckmäßigen Schritten auf intendierte Lösungen, mithin leuchtturmartigen Orientierungspunkten in der unübersichtlichen Landschaft lebensalltäglichen Handelns.

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Forum
                Bellevue

Bundespräsident Steinmeier mit Susan Neiman, Direktorin des Einstein Forums / Potsdam, Parag Khanna, Richard von Weizsäcker Fellow / Robert Bosch Academy Berlin, Heinrich August Winkler, Professor em. für Neueste Geschichte / Humboldt-Universität zu Berlin

G 20 in Hamburg

- Und ? … Globalräson

- Beethoven und brennende Autos

- die G20 Krawalle als demokratische

Kulturleistung


Hamburg, 7./8. Juli 2017, DG

Von Gipfel zu Gipfel sieht man sich wieder. Internationale Summits, ob nun das der Gruppe der 19 wichtigsten Industrieländer plus der EU plus der globalen Zentralinstitutionen plus bedeutsamer Gastländer oder ob nun UNO   .... weiter


Götterdämmerung

Frankreichs Präsident Macron, 39, läutet beim G20 durch pures Erscheinen für Trump, 71,  Putin, 65, Xi, 64, Merkel, 63, & Co. die Götterdämmerung ein - Bühnenbild des Theatermalers Max Brückner aus dem Jahr 1894, das brennende Walhall zeigend


Kuschelparty

München im April 2017, Sabrina Moserbacher

Ich suchte nach Worten, um zu beschreiben,

was ich wie in den drei Stunden zuvor, während

der Kuschelparty von Miriam, erlebt hatte. Nicht

dass ich stotterte, nein, nichts, mir fehlten

schlicht die Worte, dabei hatte ich noch diese

glasklaren Momente vor Augen, diese

intensiven Bilder des Erlebens von etwas  .... weiter






Kuschelparty

Hare Krishna revisited

Florenz im Dezember 2016, Michael Welten

Ich schreibe aus der Villa Vrindavana, ca. 20 km südwestlich von Firenze, also kurz vor der Stadt, mit dem Autobus vielleicht 30 Minuten bis zum Hauptbahnhof, wenn er denn mal fährt, denn dieses Hare Krishna Anwesen auf dem Sabrina und ich ein paar Tage verbringen, liegt weit abseits, zu oberst eines Hügels, um nicht zu sagen Berges in der Toskanischen Hügel- bzw. Berglandschaft, die so malerisch und sanft, wie sie ist, schon so einige anzog, insbesondere ihren Lebensabend in einer Kultur- und Kunstlandschaft wie dieser zu verleben. .... weiter






Hare
                Krishna Temple Villa Vrindavana

Damanhur
Vidracco, Provinz von Turin im Juli 2016, DG

Ihr Lieben, laßt euch beschreiben, was ich sehe, wo ich bin … im Hier und Jetzt auf Amphitheater-Tempel-Sitzstufen mit Blick auf das Halbrund einer blauen Tempelbühne hinter der sich eine dreistufige Altar Empore erhebt. Auf dessen tischartiger Steinplatte ruht ein beige-weißer, wohl marmorartiger Kristallstein, er kann innerlich beleuchtet werden. Dieser Kristall läuft pyramidial spitz gen Himmel zu. Hinter dem Altarsockel führen Treppen hinab zu einem Aus- bzw. Eingang der rechts von einer tönernen Kuh-Figur und links von einer mythologischen Sonnendrachen-Kopf-Figur bewacht wird. Die beiden schauen auf einen leicht abfallenden, rechts und links von, ich zähle, jeweils 10 antike Ton-Säulen gesäumten und konisch sich verengenden auf den Bühnentempel mit dem dahinter liegenden runden Amphitheater zu. An der Basis der zwei schräg weglaufenden Säulenreihen steht, wiederum zwischen zwei Säulen, die ägyptische Götterfigur des Horus: Lendenschurz, brauner, nackter Oberkörper, wie auch die Beine, der gedrungene Kopf, der eines Falken, und in der

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Damanhur
                Orakel

Gemälde des Orakelrituals von Damanhur

Damanhur - RadioFeature
Vidracco, Provinz von Turin im Juli 2016, DG


4 Radio Interviews and comments about the spiritual community of Damanhur in Northern Italy / Turin.

The interviews are about:

1) Damanhur, a general overview from Formica, Damanhur press office
2) the Music of plants
3) the Family School of Damanhur
4) Selfics

weiter zur Titel-Geschichte







Radio


Zum RadioFeature click here

Zirkus mit der Schule

Kaisersaschern, vor den Sommerferien 2016, DG


Es war kurz vor den großen Sommerferien an der 112. Grundschule in strukturschwacher Randlage von Kaisersaschern. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrerinnen, die Hörtlerinnen, der Schulsozialarbeiter und die Schul-Bibo-Mitarbeiter waren vom langen, stressigen Schuljahr erschöpft. Man hatte sich in aufreibenden und die Dienstzeit verlängernden Lehrer-Konferenzen und Teamsitzungen der Erzieher vor allem gegen die Übergriffigkeit der im herkömmlichen Verständnis von Schule Externen, also gegen den Schulsozialarbeiter, die beiden Schulbibliotheks-Mitarbeiter als auch gegen die aufmüpfig werdende Elternschaft, insbesondere den Schulelternrat, zur Wehr setzen müssen.

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Kinder-Zirkus

Die SÄPT wird 30 oder:
Neueste Entwicklungen in der psycholytischen und psychedelischen Therapie

Basel im September 2015, DG

Das 30 jährige Jubiläumssymposium der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie (SÄPT) dokumentierte bahnbrechende Forschungsentwicklungen in der Psychotherapie mit psychoaktiven Substanzen wie MDMA, LSD, Psilocybin und DMT. Interviews mit Wulf Mirko Weinreich, Psychedelische Ambulanz auf Festivals, Dr. Samuel Widmer, psycholitischer Gruppentherapeut, Experten der UNI Zürich, Burghölzli, sowie mit Vanja Palmers, ZaZen Lehrer und mit Dr. Jurai Stajk, SÄPT Präsident a.D., vermittelten einen Eindruck von dem, was während der Psychotherapie als auch im Forschungsbereich vor sich geht.

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LSD-Couch

Zum Anhören und Herunter Laden des RadioBeitrages

Das Internationale Transport Forum oder: Das Zittern der Maori Indianer

Ende Mai 2015, DG
 
Jedes Jahr, Ende Mai, tagt das Internationale Transport Forum in Leipzig. Es ist nicht nur ein internationales Forum, sondern es ist ein globales Treffen von Experten, Politikern, Entscheidungsträgern, Managern und Wissenschaftlern aus dem Transport- und Verkehrssektor.

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Maori Haka



Das große Lachen

im August 2014, DG

Vor ein paar Tagen erhielt ich von meinem Luzerner Freund Pit eine Email mit einem Link auf ein Video von Mooji, einem indischen Lach-Guru. Ich hatte Pit schon länger nicht gesehen und gehört und wunderte mich, dass er mit diesem Video von einem Satsang bei mir den Nagel auf den Kopf traf, denn im Urlaub hatte ich auf dem SommerCamp des Ökodorfs Sieben Linden bei einer Art “Schüttel-Lach-Meditation” mitgemacht. Seitdem war ich für alles, was mit Lachen, von Lach-Yoga bis Lach-Gurus, zu tun hatte, höchst sensibilisiert.

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Rolando


Kommentar zur Eröffnung des sächsischen LandtagsWahlkampfs

Leipzig im Juli 2014, DG

Vor ein paar Tagen kam ich aus Hannover, der niedersächsischen Partnerstadt Leipzigs, per “MfG” in die Stadt eingefahren, also per Mitfahrgelegenheit rauschte ich Richtung Bahnhof. Sofort fielen mir die Wahlkampfplakate auf, sie prangten am Straßenrand von jedem Strommasten. Aha, dachte ich, der sächsische Landtagswahlkampf ist also eröffnet. Insbesondere das freundliche Lächeln des einen Spitzenkandidaten erschien mir vielsagend und eindeutig. Tatsächlich, der Mann ist allseits bekannt, neben ihm kommt erst einmal gar nichts.

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Radio
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Sind wir die höfische Gesellschaft? - oder: Kabale und Liebe in Leipzig

Premiere, Schauspiel Leipzig, Regie: Georg Schmiedleitner, 15. Feb. 2014, DG

Premiere eines alten Schillerschinkens im Leipziger Schauspiel. Gesehen im Publikum der Oberbürgermeister Jung mit Frau, die Uni Präsidentin Schücking - allein, und der Kulturbürgermeister Faber, auch allein, der Hauptdarsteller krank, mit Fieber dennoch auf der Bühne, ein Held Dank Pharmaindustrie, eine weitere Schauspielerin im Krankenhaus kurzfristig ersetzt.
Doch geht es darum? Geht es darum, was gerade aktuell den Ablauf der Premiere bombardiert und die Aufführung verhindern will? Oder anders gefragt: Sind das die alten ...

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Szenenbild
                  Kabale und Liebe



Und wenn einer um fällt

Neujahrsempfang des Bundespräsidenten für das diplomatische Corps,
Schloss Bellevue, 14. Januar 2014, DG


Wieso mal eben nicht nach Berlin zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten?, dachte sich Michael Welten, als ihm die Einladung aus dem Bundespräsidialamt auf den Schreibtisch seines Radaktionsbüros flatterte. Freilich, es war keine der üblichen, Gold gerahmten Einladungen, die er als Chef von Welten online gelegentlich selber verschickte und erhielt, sondern es war schlicht eine, von seiner Mitarbeiterin Sabrina Moserbacher, weitergeleitete Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes. Wegen der Vorbereitungen für das World Economic Forum in Davos und die Syrien Konferenz in Montreux hatte die Moserbacher keine Zeit, also musste er selber ran.

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Neujahrsempfang 2014

Über die Große Koalition und die Geburt der "Christlichen Einheitspartei Deutschlands"

Kommentar zur politischen Lage, gesendet am 4. Okt. 2013, RadioBlau Leipzig, DG

Die Bundestagswahl ist bald zwei Wochen her und für die Mehrheit der Deutschen verschwindet das politsche Geschehen in Berlin wieder im Einerlei des politischen Alltagsgeschäfts. Dazu zählt auch ganz unspektakulär die Bildung einer neuen Regierung, wozu als Vorstufe die heutigen Sondierungsgespräche der Union mit der SPD zählen. ... weiter 





Radio
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Das Leipziger Treffen

Leipzig Ende Mai, DG

Ließ sich das alles unter einen Hut bringen? Sabrina und Uli saßen im Leipziger Welten online Büro und beratschlagten, wie sie die Spitzen Events der letzten Woche verarbeiten wollten. „Natürlich jeden Termin einzeln für sich“, fand Sabrina, „schließlich besteht kein Zusammenhang zwischen Richard Wagners 200 Geburtstagsjubiläum, dem Weltverkehrsforum mit Ministern aus aller Welt, dem Festakt der SPD zum 150jährigen Geburtstag sowie den diversen Side Events, angefangen mit einer SPD Party auf dem Marktplatz, einer  .... weiter






WagnerDenkmal Leipzig
Zum 200. Geburtstag - Wagner als Comic Figur auf Leipziger Denkmal


Schimpansen Preview

Leipzig, 3. Mai 2013, DG

Das Max Plank Institut für evolutionäre Anthropologie (Primatenforschung) in Zusammenarbeit mit Walt Disney Nature zeigte in Leipzig einen, in drei Jahren Dreharbeit entstandenen Kinofilm über Schimpansen, genauer über das Heranwachsen von Oskar, einem kleinen Racker. Im Kino Saal mehrere Schulklassen, Durchschittsalter 8 bis 16 Jahre. Es herrschte gute Stimmung angesichts der gelungenen Abwechselung vom Schulalltag und angesichts der wahnsinnig schönen Naturbilder. Zwischendurch Mitleids- und Erstaunensausrufe, nach dem Film eine kurze Pause, dann Erläuterungen von Prof. Dr. Boesch, Direktor des zuständigen Max Plank Instituts. Die kritische Frage eines Schülers klingt vorwurfsvoll, er habe gehört, es sei eine falsche Geschichte mit zusammen gestellten Bildern. Ja, erklärt Boesch, man habe zu Beginn der Dreharbeiten noch nicht gewußt, was käme und habe retroperspektiv eine Geschichte mittels der gemachten Aufnahmen zusammengestellt. Ein Mädchen fragt: Warum haben die Affen Krieg gemacht? Antwort:“ Wenn der Nachbar deinen Apfelbaum in deinem Garten plündert, dann wirst du dich dagegen wehren.“ So erklärt man Kindern Krieg.

Meine, der Quantenphysik entlehnte Frage: In wie weit beeinflusst die nahe und wahrgenommene Beobachtung die Beobachteten?, .... weiter


Schimpanse Oskar

Das römische Deutschgetümmel

Berlin, Martin Gropius Bau, 21. Februar 2013, DG

Anfang diesen Jahres, Mitte Februar, gab es für das kunstbefliessene Berlin einen in mehrerer Hinsicht symbolträchtigen Höhepunkt, die Eröffnung der Stipendiaten Ausstellung der Deutschen Akademie zu Rom durch den Bundespräsidenten und seine Lebensgefährtin und zwar kurz vor der Europa Rede des Bundespräsidenten am darauf folgenden Tag. Die Deutsche Akademie Rom betreibt in der römischen Region mehrere Häuser, das wohl bekanntere ist die Villa .... weiter






Empfang und
                Grusswort
Joachim Blüher, Direktor der Deutschen Akademie zu Rom, bei seiner deutschtümmelden Eröffnungsrede der Stipendiaten Ausstellung 2013 im Martin-Gropius-Bau, Berlin

"Wenn du was verändern willst..."

150 Jahre SPD – Filmpremiere, Leipzig, 8. Februar 2013, DG

Hundert fünfzig Jahre, das war kein von Papenstil blasierter Herrenreiterei. Sabrina sah noch, wie der amtierende Parteivorsitzende Gabriel ein kurzes Grußwort von der Bühne mit dem roten Vorhang ins Mikrofon sprach, ehe sie in ihrem Kinosessel versank. Gabriel wirkte unwirsch. Zu letzt hatte sie ihn in Berlin bei der 13. Landkreisversammlung gesehen, wo er übergewichtig aus allen Nähten zu platzen schien. Diesmal war es nicht ganz so schlimm, woraus sie schloss, dass Gabriel wahrscheinlich eine Abmagerungskur a la Joschka Fischer versuchte und deshalb so geladen war. Im Kinosaal hatte sich zur Filmpremiere die sächsische SPD versammelt: Sie erkannte in der ersten Reihe sind sie dabei den OBM Burkhard Jung, MdB Wolfgang Tiefensee, MdB Daniela Kolbe und den sächsischen Fraktionschef Dullig. Das Kino selber war eher mäßig voll, was der mäßigen Fraktionsstärke der SPD im Osten entsprach. .... weiter







Filmplakat

Filmplakat zu „Wenn du etwas verändern willst ...“


Neues aus Kaisersaschern

Der goldene Keiler von K´aschern

Kaisersaschern im Januar 2013 von Dirk Glomptner

Noch immer befand sich K´aschern im Bürgermeister Wahlkampf. Gleich dem Schatten eines mächtigen, frei stehenden Baumes spendete er der Stadt einige zusätzliche Ereignisse, als auch dass so oder so anstehende Veranstaltungen quasi in Dienst genommen wurden, eine Bühne für das politische Kräfteringen um Wählerstimmen abzugeben. Mit Houllebecue ließ sich von einer Ausweitung der Kampfzonen sprechen. Diesmal bekam sie Sabrina zu spüren.

Wie in allen Städten und Ländern stellt die Unternehmerschaft eines bestimmten Einzugsbereiches eine .... weiter








Fußball

Neujahrsverdichtungen

Kaisersaschern, Berlin, Anfang Januar 2013, DG

Neujahrsverdichtungen auch in Kaisersaschern, denn der OBM, Dr. h.c. Adam Weiler, hatte es fertig gebracht, wie, das war unserem Welten online Journalisten Uli Hartmann nicht nachvollziehbar, in seiner mitteldeutschen Provinzhauptstadt einen hochrangigen Neujahrsempfang zu organisieren. In einem Pressevorgespräch wurde angekündigt, neben den MdBs und den MdEs, den Bürgermeistern, Landkreis- und Bezirkspräsidenten der Region, sprich den Politfürsten im Einflußbereich dieser mitteldeutschen Metropole, hatten sich gar Botschafter aus der Hauptstadt Berlin und Minister aus Dresden .... weiter






Neujahrsempfang 2013, Bellevue
Neujahrsempfang des Bundespräsidenten 2013

World Spirit and Ecological Growth
Berlin, in November 2012, DG

Some days ago I participated in a political business congress about the Green New Deal. One panel discussed the topic of economic growth. I observed that arguments were exchanged controversially pro and contra growth. Those pro arguments for growth were:

Economic growth guarantees employment, secure pension funds and increasing wealth of both society and individuals whereby chaos as recently in Greece arises if those growth goals were not fulfilled.

Arguments against economic growth focused on depletion of natural resources, e. g. peak oil economy, on environmental degradation like climate change due to CO2 emissions, global warming, rising sea levels due to melting

polar ice shields, desertification, devastation by floods and hurricanes, etc..  .... weiter








Ahu Tongariki

Ahu Tongariki, Jared Diamond said Easter Island provides the best historical example of a societal collapse in isolation



Das Paar im


Mittelpunkt

12. Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen, Hannover, 15. - 18. Nov. 2012, DG

Anreise und Paukenschlag

Zugabteil, eine achtlos liegen gelassene Zeitung, die HAZ, das hannöversche Stadtblatt des Madsack Konzerns, der unter maßgeblichem Einfluss der SPD steht. Unserer Welten online Journalistin, Sabrina, springt auf der Frontseite eine Kurzmeldung in die Augen. Daniel Cohn-Bendit, der EU Fraktionsvorsitzende der Grünen, plädiere, im Falle entsprechender Mehrheitsverhältnisse auch für eine Grün-Schwarze Koalition offen zu sein. Die ausschließliche Festlegung auf eine Grün-Rote Koalition führe unweigerlich, siehe die Berliner Landtagswahl, zu einer Großen Koalition.Das war eine bestechende Logik, die sich aus der Absage einer Rot-Grünen Regierung durch den Berliner Oberbürgermeister Wowereit ergab. .... weiter












Katrin&Juergen
Die Doppelspitze der Grünen:
Katrin Göring-Eckardt & Jürgen Trittin


US Election Night - die Medien Party

Berlin, 6. Nov. 2012, DG

Es war ziemlich spät, ungefähr eine halbe Stunde vor Mitternacht, als Michael Welten in der Hauptstadt Repräsentanz der Bertelsmann Stiftung, Unter den Linden 1, also dem ersten Haus am Platz, ankam. Gegenüber, vor dem Deutschen Museum, gleichfalls schwarze Limousinen, die von einem Festakt mit hohen Gästen zeugten. Das gab es also noch: Aus goldenen Kutschen waren schwarze geworden und die Damen, die sie bestiegen, je nach Alter in eleganten, vor allem aufreizenden Kleidern, daran hatte sich nichts geändert. Ein weißes Baldachinzelt, hell erleuchtet mit Türstehern in schwarzen Anzügen, lud geladene Gäste ein. Laut n-tv Meldung sollen es 600 Prominente gewesen sein. .... weiter






Electoral2012




Der König im Museum

Madrid im Oktober 2012, Sabrina Moserbacher

Ausstellungseröffnung, Madrid, das Museo de Thyssen Bornemisza feiert sein zwanzigjähriges Bestehen mit Gauguin y el viaje a lo exótico. Das Museum ist berühmt für die Kunstsammlung von Heini Thyssen Bornemisza, die der Staat 1993 für nur 350 Millionen US-Dollar übernahm. Das wäre doch ein Kunstschatz, der sich hervorragend zur Liquidation und Begleichung der Staatsschulden eignen würde, wenn die spanische Staatsschuldenkrise sich weiter zu spitzen sollte, meinte Michael Welten, der Herausgeber von Welten online, mit leisem Zynismus hinüber zu seiner Gesprächspartnerin. Während die einen in Not geraten und verkaufen müssen, eröffnen sich Chancen für die Gewinner der Krise. Zu denken wäre dabei insbesondere an die Banker, die in den Jahren vor der Krise erhebliche Gewinnmitnahmen einstreichen konnten und nun mehr ihr Problem der krisensicheren Investition zu lösen haben. .... weiter





Zwei
                Mädchen
Zwei Mädchen, Paul Gauguin



Auf Staatsbesuch in Dresden

Dresden, 2. September 2012, DG

Ob nun Dresden oder Kalkutta, ob New Orleans oder Nanking, aus Sicht des Bundespräsidialamtes gleichen sich solche Outdoor Termine des Bundespräsidenten ziemlich. Die alte Frage, welche Relevanz dem Amt des Bundespräsidenten zukäme, erschließt sich ohne Frage ein Stück weit durch den jeweiligen das Amt innehabenden Mann. Dass es noch keine Frau wie Gesine Schwan übernahm, ist nicht nur Sache der Mehrheiten im Lande, sondern Ausdruck tief verwurzelten Patriachialismus. Nach Johannes Rau, der quasi als Kirchenmann zu bewerten ist, hat mit Joachim Gauck ein zweiter Kleriker das höchste Amt der Bundesrepublik Deutschland inne. Tatsächlich handelt es sich um eine andere Republik als es die BRD nach dem 2. Weltkrieg war, nämlich um eine erweiterte, erweitert um jenen aus Ruinen auferstandenen Teil, der ziemlich atheistisch ein historishes Experiment mit Namen Sozialismus darstellen sollte und kläglich in den Wirren einer planwirtschaftlich organisierten Verwaltungsdiktatur der Ideologen versank.
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Bundespr

Bundespräsident Joachim Gauck bewundert in Dresden bei den Elbe Flugzeugwerften von EADS die Second Hand Airbuses, wiederaufbereitete Transportflugzeuge


Zur Zukunft Deutschlands

Life Stream eines Brainstorms im Bundeskanzleramt, Berlin im August 2012 von Sabrina Moserbacher

Nach dem gestern der Kollege Außenminister, Guido Westerwelle, FDP, auf der alljährlichen Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt zur Zukunft Europas parlierte, heute die Bundeskanzlerin vor distinguiertem Publikum aus universitären Zirkeln im Bundeskanzleramt zum Thema der Zukunft Deutschlands und zwar vor allem aus sozialwissenschaftlicher, also psychologischer, pädagogischer, verwaltungstechnischer, rechtlicher sowie juristischer bis kriminologischer Sicht. Wie immer TV gerecht geschminkt, was immer etwas blass und gepudert wirkt, spricht die Bundeskanzlerin über ihr neues Buch, das ihr die anwesenden Experten schrieben.

Es sind dezidierte Vorschläge, 300 an der Zahl, die ihr dieser Zukunftsdialog einbrachte. Erfolgreich soll die Zukunft Deutschlands sein, so erfolgreich wie das Buch, wie diese Experten, wie Prof. Henning mit seiner Frage: Wovon wollen wir leben?, woraufhin Henning durch Mehrfachnennung bekannt gemacht, schweigt und anstatt dessen Frau Prof. Walper, Sabine, weiter fragt: Wie wollen wir zusammen leben?, an die sich Prof. Breidenbach mit seiner Frage hängt: Wie wollen wir lernen?, was er ganz genau studierte er es bei Henning guckte es bei Sabine ab, denn Henning dürfte nicht der KiP Prof. aus Halle heißt Hennig hört die Bundeskanzlerin, während sie, das Kinn im Nacken, liest und dann die Akten unterschreibend weg schiebt .... weiter



Angela Merkel


Neues aus Kaisersaschern

Oberbürgermeister besichtigt Buchdruckerei D&G

Kaisersaschern im August 2012 von Sabrina Moserbacher

Wieder ein Termin, einer von vielen, die als Geschreibsel in seinem Notizblock vor ihm auf dem Schreibtisch lagen. Gab es etwas besonderes? Das war Ansichtssache. Uli kramte in seinem Gedächtnis. Das war gestern. Er fuhr mit dem Fahrrad und das zu diesen Druckern, für die es nichts anderes gab als bedruckte Seiten zwischen Buchdeckeln. Die Sonne schien, es war ein Spätaugusttag. Nach einer kurzen Hitzewelle entspannte sich das Wetter mit leichter Bewölkung und kühlerem Wind. Auf seinem Schreibtisch stapelten sich die Aufzeichnungen von anderen Terminen. .... weiter







Altstadt




Der Universitätsbesuch

Universität zu Leipzig, 2. Juli 2012, DG

Obwohl Sabrina insgesamt den Eindruck gewann, der Besuch des tschechischen Außenministers in der Stadt Leipzig entbehre jeder Denkwürdigkeit, woran weder der Staatstross, bestehend aus 5 Blaulicht blinkenden Polizeimotorrädern, noch die Medienvertreter, Lokalfotografen und städtischen Würdenträger etwas änderten, überwand sie sich, der kleinen und so unprätentiösen Zeremonie der Eintragung ins Goldene Buch der Universität zu Leipzig beizuwohnen. Diese ging ganz informell im laufenden Geschehen kommender und gehender Studenten und Besucher im Foyer der Albertina Bibliothek vor sich, so als sollte sie im Alltagsgeschehen geradezu untergehen. Schwarzenberg, der tschechische Außenminister und seines Zeichens ein Fürst derer zu Schwarzenberg, ließ sich Zeit, er verstand es, der Unbedeutendheit, der offensichtlich geringsten Aufmerksamkeit, die ihm hier bereitet wurde, durch sein persönliches Auftreten und Wirken einige Bewunderung von Seiten seiner Beobachter abzutrotzen. Schwarzenberg, der tschechische Außenminister und seines Zeichens ein Fürst derer zu Schwarzenberg, ließ sich Zeit, er .... weiter




Karel
                Schwarzenberg

Karel Schwarzenberg
Tschechischer Außenminister, Vorsitzender der
TOP 09



Auf Sparflamme langsam geköchelt

Hamburg Harburg im Juli 2012, DG

Es spielte ja keine Rolle, wie Wrage, der Geschäftsführer von Sky Sails, auf die Idee mit den Zugdrachen gekommen war,che Spielereien das bei ihm war. Ohne dass sie es offen auszusprechen wagte, kreisten ihre Gedanken um ihre Beziehung, um die Perspektiven, die sich boten; konkret, sie dachte an Kinder, an Familie, an ein Leben mit ihm und dazu gehörte auch ein vernünftiges Einkommen. Wenn Uli ihr darlegte, diese Flugdrachen ließen sich technisch nutzen, dann könnte für ihn daraus ein Uni Forschungsprojekt entstehen, eines, durch das sich Geld machen ließ, um eine Familie zu ernähren. Während solcher Überlegungen hörte sie Ulis Stimme neben sich: In den Höhenwinden würden diese Flugdrachen sogar beständig fliegen, ohne je landen zu müssen, denn der Jetstream entstünde durch die Erdrotation und die würde schließlich nimmer nie aufhören.  .... weiter






Off
                Shore Power Ktes System

Energy Kites, animierter Off Shore Projekt Entwurf der Sky Sails GmbH, Hamburg Harburg, 2012




Die Herausforderung

9. November, Luzern, DG

Eine Stadt, ein Verkehrsnetz, Linien, Knotenpunkte, in der Mitte ein Ort, der mit einem Kürzel bezeichnet wird: HUK-PUK. Uli Hartmann, unser Welten online Korrespondent wachte aus seinem Morgentraum auf. Unverständlicher Weise erfüllte ihn ein Glücksgefühl an diesem Ort HUK-PUK angelangt zu sein. Er hatte keine Ahnung, was dort war und vor sich ging. Er war einfach nur glücklich, es geschafft zu haben.

Es war spät. Stand er auf oder blieb er liegen? Eine November Grippe hatte ihn erwischt: Ein dicker Hals, Schluckbeschwerden, der Rotz verstopfte die Nase, leichtes Fieber. Am Abend gab es einen Presse Termin in Zürich: Die abtretende, langjährige SP Bundesrätin, Bundespräsidentin und Außenministerin Calmy-Rey hatte es vermocht, den EU-Ratspräsidenten van Rumpoy zu einer Unterredung und einer größeren Rede nach Zürich einzuladen. Es gab vieles zu besprechen. .... weiter




ingres violin

Auf Staatsbesuch bei den Eidgenossen

Bern, 3. Oktober 2011, DG

Uli saß beim Inder, einem kleinen Restaurant mit Take Away, und verspeiste für 10 Stutz ein Lamm Curry, eine richtige Mahlzeit mit der kein Döner Teller mithalten konnte. Auf einem großen TV Bildschirm waren die neuesten Musik Videos aus Indien zu sehen: Farbig, glitzernd, rhythmisch, erfrischend, strotzend von Kraft und Schönheit, traditionelle Gewänder und westliche Kleidung vermischt und dabei insgesamt eine durch und durch moderne Gesellschaft des Luxus, des Wohlstands, der Sauberkeit, der Gesundheit, des Fortschritts zeigend. Er, der er das mit seinen westlichen Augen sah, war nicht nur beeindruckt, sondern fühlte, dass er mit dem ihm gezeigten Reichtum nicht mithalten könnte, dass die indischen Filmschönen unerreichbar bleiben würden, dass ihm die Typen haushoch überlegen waren. .... weiter







Bundespräsidentin Calmy Rey

Das Fenster zum Geld hinaus

Art Basel Eröffnung, 14. Juni 20!!, DG

Das Fenster zum Geld hinausgerutscht, sagt MicroSoft´s Schreibhilfe auf dem Innenhof der versammelten KunstSzene, dem Patio der Kunsthalle 1, die einläd zu einem kühlen Bier in der Sonne, so dass die Tische, die Stühle rar werden angesichts ermüdeter Menschen, die sich von der Überdosis Kunst vor allem bei einem erquicklichen Plausch erholen Sie sich richtig und kommen´s dann wieder herein zu uns an den Stand, bitt´ schön, habens Geduld mit die Herrschaften drängeln sich unter sich gesagt, es ist wunderbar, dabei zu sein ist alles und dazu zu gehören noch viel mehr habe ich beschäftig und das in der Schweiz und nicht wie der, in China ließ sich damals noch Geld machen Sie, machen Sie mehr, mehr, mehr wird’s auf dem Markt der Eitelkeiten .... weiter





Chapter7


Gipfel Eindrücke nach Fukushima

Deauville, G8 Summit, 26./27. Mai 20!!, DG

Das Meer, still und flach liegt es vor Deauville, dem französischen Gippfelort des G8 Treffens 2011. Es herrscht Ebbe und so, wie sich Mont St. Michel zweihundert Kilometer weiter aus dem Wattenmeer der Normandie erhebt, überragt dieses Treffen der Regierungsspitzen der bedeutendsten Wirtschaftsmächte die politischen Zeitereignisse. .... weiter








G8
                Deauville

Das Berliner Indianerdorf

Berlin im Mai 20!!, DG

Müdigkeit, Erschöpfung, die Überflutung mit neuen Eindrücken, das von einem Event zur nächsten Aktion Fahren, bewirkte ein Hinaus Geworfen Sein in die Weite der urbanen Landschaft. Mithin ging es Uli Hartmann, unserem Berliner Korrespondenten, um ein vernünftiges, ein lebbares, ein erfüllendes und nicht um ein erschöpfendes Sein in der großen Stadt mit ihren vielen Angeboten.

Dementsprechend kamen Uli immer wieder die Erinnerungsbilder hoch von seinem Besuch in der Lebensgemeinschaft Kesselberg. Allein die Fahrt mit der S3 nach Erkner hatte aus dem Stadt Zentrum fast eine Stunde gebraucht. Er befand sich auf dem Land: Erkner, ein Vorort, dann Wiesen, Felder, Bäume, Seen, Flüsse. Mit dem Fahrrad brauchte er noch einmal eine halbe Stunde bis er auf der Landstraße eine Bushalte mit Namen Kesselberg entdeckte. Ein Waldweg aus Betonplatten führte eine seichte Anhöhe hinauf. Links und rechts brandenburgische Wälder, das sind vor allem Kiefernwälder auf hellen Strandsandböden, die im Halbschatten der niedrigen Bäume von einem flaumartigen Grün hoch stehender Gräser bedeckt sind. Zusammen mit den sanft geschwungenen Anhöhen ergab das eine liebliche Landschaft. .... weiter






Kesselberg

Leistungsbruch oder auf der Spur zur Glückseligkeit samt Rechnung

Leipzig im Februar 2011, DG

Die OP des Leistenbruchs, ambulant in einer Privatpraxis, Umkleide in einer Abstellkammer, eine ältere Schwester kniete sich vor mich hin und schert mir die linke, obere Hälfte der Schamhaare weg, wahrscheinlich zu wenig, denn nun, am Tag danach, ist ein dickes Pflaster zum Teil auf den Schamhaaren und ich fürchte, wenn der Chirurg morgen seinen Hausbesuch macht, dann wird es empfindlich schmerzen, wenn er das alte Pflaster abreißt. Es ist derselbe Arzt den ich bei der Voruntersuchung als Macho erlebte und zwar vom feisten Typus Untertan des Heinrich Mann, weil er in Gegenwart seiner Assistenzschwester, von seinen Mädels sprach, die sich um mich kümmern würden. .... weiter





Partei Untergang und stromauf ein grünes Signal

Leipzig / Jahnishausen im November 2010, DG

Leipzig hat etwas zu bieten zum Beispiel die Polit Veranstaltung „Das Leben ist bunter“ mit den drei Leipziger MdB Frauen Barbara Höll, Monika Lazar und Daniela Kolbe - im Scherz dachte unser Korrespondent Uli Hartmann, es seien die drei Hexen aus Shakespeares Macbeth, ein Theaterstück, dass er im von Kürzungen bedrohten Leipziger Centraltheater sah. Insbesondere die junge SPD'lerin, die MdB'lerin Daniela Kolbe, schien ihm einige Hexenkünste zu bemühen, um für ihre Partei zu werben. Angesichts der Schwierigkeiten und Widersprüche ihrer Partei, die sie unumwunden eingestand und gar anprangerte, war zu erkennen, dass es abwärts ging mit der alten Tante SPD, so nannte sie ihre Partei. Es seien einige Entscheidungen getroffen worden, die sie selber nicht teile, was sie aber nicht dazu bewegte ihre Parteidisziplin, sprich ihren Gehorsam angesichts des Fraktionszwangs aufzugeben. Gemeint war nicht nur der nach wie vor unbereinigte und von manchen als Ursprungszerwürfnis angesehene Eklat Schröders und Lafontaines von 1998, auch nicht die Hartz IV Gesetzgebung, sondern insbesondere die vielen kleinen, zum politischen Alltagsgeschäft gehörenden Streitereien, die sich die SPD und die Linken leisteten.   .... weiter



Wasserstraßen

In Memoriam

Leipzig, 15. Oktober 2010, DG

Micha Welten stand in der BioKiste, mit Sabrina machte er das erste Mal Auspackdienst. Es war ein kleiner Laden. Holzregale Marke Eigenbau verrieten, es wurde wenig Geld verdient, eigentlich gar kein Geld wurde verdient, es handelte sich um eine Kooperative, ein Zusammenschluss von Leuten, die preiswert hochwertige BioLebensmittel einkauften und dazu diesen Non-Profit Laden als Verein gegründet hatten. Sabrina und Heike waren irgendwie auf diesen Dreh gekommen und traten in die Kooperative ein und seitdem war auch Micha dabei.  .... weiter






Hermann
                Scheer

Gemeinschaftsbildung

Schloss Glarisegg, Ende August 2010, DG

Es war eine seltsame Gruppe, stellte Sabrina Moserbacher lakonisch fest. Mit Michael Welten, ihrem Partner, besuchte sie einen Community Building Workshop in Schloss Glarisegg am Bodensee. Ihnen schwebte vor, für eine Welten online Geschichte zu recherchieren. Zwecks Auflagensteigerung sollte es ein Verriss Artikel á la Bild Zeitung und Stern über die Psycho Szene werden. Angekommen im Schloss, einem ehemaligen Waldorf Schulen Internat mit diversen Gruppenräumen und Mehrzweckhallen, stellten sie fest, es liefen noch zwei weitere Workshops: Ein Sky Dancing Tantra Jahrestreffen und ein Five Rhythm Dance Wochenende, so dass mit den Schlossbewohnern gut 100 Leute am Platz waren, mithin eine Ansammlung von Leuten, die der kritischen Masse eines Ashrams gleich kam. .... weiter







Gruppe


Das gewonnene Jahr

Ein Blitzlicht zur Bundespräsidentenwahl, 30. Juni 2010, Berlin, DG

Bundespräsident Köhler tritt zurück

Überraschend, wie aus heiterem Himmel, auf der Richterskala für Großereignisse wie 9/11 – Ulrich Hartmann hörte die Meldung im Bahnhofscafé von Halle. Auf einer Großbildleinwand eines TV Senders zerrissen sich die Moderatoren das Maul, hatten sie doch nun ganz viel zu erzählen, zu kommentieren, zu erklären. Es ging um ein Radio Interview vom 22. Mai, in dem Köhler sich zur Wahrung deutscher Interessen für einen militärischen Einsatz aussprach – das war gegen das Grundgesetz und spiegelte deutlichst die herrschende Meinung in Berlin wieder, reichte aber dazu, dass ihn die Kritik an seiner Äußerung zum Rücktritt bewegte, wie er vorgab. .... weiter







Wulff
                Merkel

Der Stasi Mann

Leipziger Shortstory, im Juli 2010, DG

Aus dem Haus ist kein Mann gekommen, sagte Jens. Dann weiß ich Bescheid, sagte Iris zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort. Als Zwischenträger dieser prägnanten Aussagesätze erwies sich Uli Hartmann. Wenn er noch gelacht hatte, dass Jens mit seiner Aussage wieder einmal lakonisch feststellte, es sei nichts passiert, er habe nichts beobachten können, obwohl er doch einige Zeit damit zugebracht hatte, das Haus zu beobachten, dann fügte Uli den Satz von Iris: Dann wisse sie Bescheid, quasi als spätere Antwort auf Jens' Beobachtung hinzu, obwohl er in einem ganz anderen Zusammenhang zu einer ganz anderen Zeit an anderem Ort erfolgte. Uli verstand nicht, wieso er das tat, wieso ihm diese beiden Sätze aus ganz unterschiedlichen Situationen wieder in den Sinn kamen, ja, in ihm widerhallten und er sie zu einem Ganzen zusammenfügte, obwohl sie doch gar nicht zusammen gehörten. Vielleicht lag es daran, dass sie von derselben Energie getragen schienen, einer, die sie aus ihren Zusammenhängen heraus löste, so, wie ein Farbton in der einen Blume und in der anderen Blume diese beiden doch zusammengehören ließ als wüchsen sie am selben Strauch. .... weiter




Stasi
                Emblem

Es lebe die Elite, das Establishment und die Hierarchie!

Berlin, 26. Juni 2010, 1. Mitgliederversammlung des ISM, Institut Solidarische Moderne, DG

Micha Welten kam niedergeschlagen zurück von dieser hochkarätigen Politveranstaltung, der ersten Mitgliederversammlung des Instituts Solidarische Moderne. Er hatte sich auf der Versammlung weit aus dem Fenster gehängt, in dem er mehrmals das Wort ergriff und den Ablauf der Veranstaltung kritisierte. Das war natürlich keine Art und dann zu erwarten, dass er mit Freuden als Beisitzer gewählt werden würde, das war wohl zu viel verlangt. .... weiter







ISM Logo

Durch die spanische Brille

Madrid im Juni 2010, DG

Zwei Frauen betraten den kleinen Buchladen an der Ecke der Santa Isabella im Barrio Latina im Studentenviertel von Madrid. Sabrina Moserbacher, unsere Auslandskorrespondentin, schaute kurz von ihrem Laptop auf, um sofort weiter zu surfen. Es war ein guter Ort zum Lesen, Kaffee Trinken und Schreiben. Die Regale der Bücher um sie her vermittelten die eigentümliche Atmosphäre von Ruhe und Gelassenheit, wie sie nur aus dicken Einbänden und Fotos und Bildern an der Wand im Armsessel neben einem Schreibtisch mit Sicht auf einen grünen Park mit alten, dicken Bäumen entstehen kann, las sie in einem aufgeschlagenen Roman, während draußen eine Vespa vorbei knatterte. Die beiden Frauen hatten sich für eine Lesung ihrer Gedichte angesagt. Nicht dass sie enttäuscht waren, nur sieben Gestalten in der Liberia vorzufinden, die zu dem von ihrer Lesung nichts wussten. Ihnen ging es vor allem darum, ihre mitgebrachten Gedichtbände in Kommission auf einem Verkaufstisch lassen zu können. Deshalb hatten sie sich ganz spontan auf ihrer Durchreise von New York nach Barcelona zu dieser Aktion einer Lesung entschlossen.  .... weiter






Latina

Der Sprecher oder das Phänomen Zapatero

Madrid, im Juni 2010, DG

Sie hatten gelacht. Zapatero, der spanische Regierungspräsident, im Gespräch mit dem Staatssekretär für äußere Angelegenheiten fühlte sich falsch verstanden und mokierte sich darüber, dass ihn unsere Korrespondentin Sabrina Moserbacher in ihrem Diskussionsbeitrag als Portavoz bezeichnet hatte. Offensichtlich lag es am aktuellen Begriffsverständnis des Präsidenten, dass er sich nicht als ein „Sprecher“ bezeichnen lassen wollte. .... weiter




Zapatero

Die Frühjahrsmesse

Mitte März 2010, Leipziger Buchmesse, von Dirk Glomptner


Ziemlich geschwächt von ihrer fünf tägigen Fastenkur und deshalb lediglich mit einer Tasse Tee bestückt, stand Sabrina an einem Stehtisch und diskutierte mit erst zwei, dann drei Herren, Presseleuten, ein älterer mit seinem jüngeren Kollegen vom MDR und schließlich mit Unternehmenssprecher Tack von der Leipziger Buchmesse. Im Grunde war ihre Diskussion ein Rundumschlag, ein Blitzlicht des versammelten Kollektivbewusstseins zur gegenwärtigen Gesellschaftslage im Anschluss an die Eröffnungspressekonferenz. Der ältere MDR Kollege referierte seinem jüngeren Partner die Bedeutung eines Schlagzeilen verursachenden Buches, dass als Plagiat, als Abschrift von Tagebuchaufzeichnungen eines Lebemannes dieser Tage Furore machte.
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Logo Leipziger Buchmesse

Hexenritt

eine Erzählung von Nora Dubach, Zürich im Januar 2010

„Hast du schon einmal Drogen konsumiert“: fragt mich Robert, während wir am See spazieren gehen und gegen Wind und Kälte ankämpfen. Wir sind auf dem Weg zum Bahnhof Züri. „Nein“: antworte ich mit grosser Überzeugung. „Warum sollte ich, ich führe ein aufregendes Leben, so etwas brauche ich nicht. Ich habe genug Fantasie. Wie kommst du darauf?“ Robert antwortet: „Ich war gestern zum Essen eingeladen, im Bücherregal stand ein Buch mit dem Titel „Liebestrunk“, unter anderem war darin Bilsenkraut erwähnt.“ Er schaut mich vielsagend an, als müsste ich wissen, was es mit diesem Bilsenkraut auf sich hat, doch ich habe keinen blassen Schimmer. „Bevor ich nach Hause fahre“, sagte er, „frage ich in der Apotheke nach dem Kraut. Kommst du mit?“ Und als Erklärung, für das, wovon ich keine Ahnung habe setzt er hinten an: „Ich besuche meine Freundin am Wochenende in Berlin, ich möchte mal was Verrücktes ausprobieren. Lotte macht bei so was natürlich nicht mit. Sie bringt sich mit speziellen Kräuterteemischungen und Duftstäbchen in Stimmung. Aber das ist nicht mein Ding.“ .... weiter


schwarzes
                Bilsenkraut

Sicherheitsrisiko

Hannover CeBIT, Messerundgang Zapatero / Merkel, 2. März 2010, DG


Sabrina war ein Sicherheitsrisiko. Wieso und für wen oder für was sie eine Gefahr bedeutete, wusste sie nicht, noch nicht. Dass sie als gefährlich eingeschätzt wurde, schmeichelte ihr, andererseits fand sie es einfach blöd und ärgerlich. Sie hatte geschrieben, hatte sich also denkend und dieses Denken zu Papier bringend dem Geschehen überlassen und trieb einfach im Strom der Leute mit, ohne größere Anstalten zu machen, irgendwo hin zu kommen. Wozu auch? Sie war dabei, sie war, wo sie sein wollte. Die zuständigen Sicherheitsbeamten erkannten das natürlich sofort als eine Tarnung, als eine auffällige Besonderheit, denn mit ihrem Tun im Zeitalter der digitalen Fotografie und winziger Handkameras, die Fernsehqualität lieferten, waren Stift und Feder überflüssig, wie das Denken selbst.
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Unfall

Eine Kurzgeschichte von Sabrina Moserbacher


Unfall, man kann es einen Unfall nennen, nicht wie im üblichen
Sinne, wenn es auf der Autobahn knallt, weil ein Raser auf der linken Spur von einem zum Überholen ansetzenden Fahrer auf der rechten Spur übersehen wurde, wenn also beschleunigte Körper einen plötzlichen Geschwindigkeitsverlust erfahren, weil sie aufeinander und dann auf Leitplanken und Baumstämme treffen und sich dabei zerstören. Die in Frage stehende Art des Unfalls hat weniger die körperliche, als viel mehr die seelische Dimension zum Gegenstand. Nichts desto trotz handelt es sich um Menschen in Bewegung. .... weiter







Unfall

Überlegungen zur Gewerkschaftsentwicklung nach Inkrafttreten des Lissabon Vertrages der Europäischen Union

UGT Madrid, Escuela Sindical de Julián Besteiro, im Dezember 2009, Dirk Glomptner


Unser Korrespondent vor Ort, Michael Welten, hatte Wind bekommen von einer Gewerkschaftstagung der UGT, der wohl größten Gewerkschaftsorganisation Spaniens.
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Im Spiegel

Eine Erzählung aus Madrid von Sabrina Moserbacher


Das Café El Espejo, an der Recoletos, gegenüber der Biblioteca Nacional, für die eine besondere Zugangserlaubnis als Wissenschaftler notwendig war, zeigte sich als ein über den Jugendstil hinaus altes, von verspielter Schönheit strotzendes Café, doch, wie so viele gediegene Örtlichkeiten in der spanischen Hauptstadt, war es ohne online Anschluss, so dass sich für Michael Welten, der sich aus dem Großstadtrummel in den Espejo als einen warmen und gemütlichen Ort geflüchtet hatte, das Arbeiten zwischen touristischen Gästen 
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Espejo

White House Tango 

Kommentar zu einer Tango Einlage anlässlich der ersten Ambassador Reception of US President Obama am July, 27, 2009, DG


Zum ersten Botschafter Empfang von US Präsident Barak Obamas und Gattin Michelle Obama im Weißen Haus, wurden vier Tango Pärchen engagiert, die dreimal im Laufe des Abends „spontan“, zur Musik einer Tango spielenden Militär-Kapelle, einen Tango auf dem Parkett dieses so politischen Hauses darboten. Dem Video im Dogma Stil ist nicht zu entnehmen, ob sie als Eintänzer für die Botschafter und Gesandten in der US amerikanischen Hauptstadt fungierten und 
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WHTango

Weiß, das Amerika

Lucerne Festival, 13. & 14.September 2009, DG

Der Sommer liegt in seinen letzten Zügen und mit ihm der See. Wolken, grau, fast Regen, erste Kälte, die die Hänge der Berge hinab kriecht durch Täler, in denen Nebelschwaden wallen. Am Ausgang der Seebucht eine kleine Stadt hinter hoher Mauer, die, unterbrochen von mittelalterlichen Türmen, uralte Gassen birgt, doch am Ufer prangt quadratisch ein postmoderner Bau, das Konzerthaus, ein Juwel, heraus geschwemmt aus der Alpenkette, glatt geschliffen, so dass sich das Sonnenlicht der Musik in ihm fängt. Mit dem Sommer neigt sich auch das hiesige Musikfestival zu seinem Ende. .... weiter




Haitink & CSO

Slow down

5. September 2009, Genf, DG, 3. UN Weltklima Konferenz, Eröffnung des High Level Segments

Nach dem an den Tagen zuvor das Fußvolk, sprich die globale Elite der Wissenschaft im Feld des Klimawandels und der Meteorologie auf der 3. Weltklima Konferenz tagte, sind die letzten beiden Tage dieser drittklassigen UNO Konferenz den Regierungschefs und ihren Delegationen, also dem sogenannten High Level Segment vorbehalten. High Level und normales Niveau, stellt eine typische Untergliederung der UNO auf ihren Konferenzen dar. Dem entsprechend war der große Saal des Genfer Kongress Zentrums ausschließlich den politischen Delegationsteilnehmern vorbehalten. In Nebensälen sollten die anderen Konferenzteilnehmer die Statements der Regierungschefs verfolgen.  .... weiter





Hurican

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G8 = ökonomischer Super Gau @ globaler Ökokollaps


Lucerne, 
July 2009, DG

Mit voller Besetzung saßen sie im Besprechungsraum der Redaktion, hinzu kam noch ein Kamerateam der Nachrichtenabteilung, bestehend aus der Fernsehmoderatorin Saantje van Borsow, Kameramann Joseph Lustinger und Jens Kranz als zweitem Kameramann, eigentlich ein Hiwi, der für Ton, Licht und Kabel zuständig war und dementsprechend auf die vorzeitige Pensionierung von Joseph hoffte.  .... weiter







Conference Room

Afrika! Afrika! Afrika!

3rd European Conference on African Studies, Leipzig, 4. - 7. Juni 2009, DG

Gerd Brandt schaute die Konferenzunterlagen durch, blätterte im Programm, verschaffte sich einen Überblick. Bei einem Namen aus Hannover, er hatte in Hannover studiert, stockte er. Von welchem Institut kam Susanne Heyn? An der hannöverschen Leibniz Universität gab es doch gar keine Afrikanistik. War sie eine Soziologin wie er? Bei wem hatte sie studiert? Das Programm gab keine Antwort. Dafür zeigte sich ein Erinnerungsbild seiner hannöverschen Studienjahre: Moderne Beton Verfügungsbauten, karge Seminarräume, einige junge Leute an Tischen, einem Referenten lauschend. Er hatte viele Seminare besucht. Vorbereitungen auf Wissenschaftskonferenzen hatte er nie erlebt. Auch in den Methodenseminaren ging es einzig um Fragen, wie wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen waren. Eine Vorbereitung auf den Wissenschaftsbetrieb wurde damals nicht geleistet. Wahrscheinlich gehörte das in den gehobenen Bereich der Doktoranden Ausbildung. .... weiter



ECAS
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Berliner Bundesversammlung

Luzern, im Mai 2009, DG


Redaktionssitzung von Welten online, Anwesende: Urs Stoffolsky, Chefredakteur, die Journalisten Gerd Brandt,
Sabrina Moserbacher, Ulrich Hartmann und die Neue, die Volontärin Julia Finger. Auf dem runden Tisch Mappen, Kaffeetassen, Ellenbogen, Hände, Stifte, Notizblöcke. Von einem separaten Tischlein leuchtet der Videoprojektor ins abgedunkelte Sitzungszimmer. Es sind die Recherchen von Ulrich Hartmann, der mit einer PowerPointPräsentation einen Vortrag über die anstehende Bundesversammlung in Berlin hält. „Nun“, meinte er, „es scheinen nicht die NPD´ler zu sein, die entscheiden, wer neuer Bundespräsident wird, sondern vor allem die Freien Wähler aus Bayern und die stellen sich hinter Köhler.  .... weiter







sonnenklar!

Der UNO Flop

UN Durban Review Conference, Genève, 20. - 24. April 2009, DG

Urs Stoffolsky, Chefredakteur von Welten online, bat Sabrina Moserbacher per Email um 9 Uhr in sein Büro zu kommen. Sie war gespannt, was es geben würde. Es hieß, die Liechtensteinsche Stiftung, über die ihre Zeitung „Welten online“ finanziert wurde, habe wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise ihr Jahresbudget reduziert. Würde sie entlassen? Würde sie ihren Job, wie so viele andere Kollegen, verlieren, weil Blogger und non-commercial media die Werbeaufträge wegschnappten und nun die Krise in rasanten Schritten ihr übriges tat? Millionen standen schon auf der Straße, waren ohne Job, Einkommen und Aussicht auf Besserung? Wir haben Glück gehabt, meinte Urs, sie lassen uns leben. Im Hintergrund unserer Geldgeber stehen ein paar Ölscheichs aus Quatar. Sie pumpen ihr Geld in unsere Projekte hinein. Ihnen liegt etwas daran, dass es weiter geht. Ich möchte, dass du das weißt für deinen nächsten Auftrag: Durban II, Genf, eine UNO Konferenz gegen Anti-Rassismus, rassistische Benachteiligung und Fremdenfeindlichkeit. Urs machte eine Pause, guckte sie an: Dein Budget besteht aus 200 Schweizer Franken, meinte er trocken. Über dein Erfolgshonorar unterhalten wir uns später. Tschüss!  .... weiter

SlideShow : Der UNO Flop


Video: Tumult in der UNO






Durban II Peruaner

Von Gipfeli zu Gipfeli

Vom Londoner G20 Finanzgipfel über den Strassburger NATO Gipfel zum Prager EU Gipfel - Überlegungen zur global politischen Situation in der Finanz- und Wirtschaftskrise, Strasbourg, 3. - 4. April 2009, DG

Im nach hinein, wenn die Rauchschwaden sich lichten und das Getümmel der Ereignisse verebbt, zeigt sich, dass die Ameisen, die einen Elefanten beschreiben, in diesem Fall sich selber als Mitglieder eines Ameisenvolks erkennen, das die Form eines Elefanten annahm. Der deutsche, der französische, der US amerikanische Journalist kommen zu solch politischen Gipfeltreffen, wie sie anlässlich der ersten Europareise des US Präsidenten Barak Obama abgehalten wurden, aus ihrem jeweiligen Sprach- und Kulturraum. Sie sind vorgeprägt in ihrem Denken: die heimischen Medien generieren eine Weltsicht, deren Fokus auf die Wahrnehmung ihrer Leser zugeschnitten ist. Schon die vorherige Aussage, es habe sich um Gipfeltreffen anlässlich der ersten Europareise des US Präsidenten gehandelt, ist strittig. Solch Events sind von langer Hand vorbereitet, was nicht ausschließt, dass es eine übergeordnete Planung gegeben haben mochte, drei Politevents von globaler Bedeutung mit dem Antrittsbesuch des US Präsidenten zu verbinden.  .... weiter

Kommentierte SlideShow mit medialen Eindrücken vom NATO Gipfel .... weiter

Die NATO und das Erdbeben von L´Aquila

Strasbourg/ Lucerne, im April, SM

Das Erdbeben von L´Aquila, in den italischen Abruzzen, nicht weit von Rom, hatte seine Vorankündigungen, wenn nicht gar seine Drahtzieher. Welten online stellt die Hypothese auf, es handelt sich um ein artifiziell verursachtes Erdbeben. .... weiter






ObamaBrownSarkozy





.... und sie lernten sprechen


 

Von Avataren und virtuellen Welten im Arbeitsleben

im Dezember 2008, DG

Das die Informationstechnologien seit den 80er Jahren des
vorigen Jahrhunderts das Arbeitsleben revolutionierten, steht außer Frage: In keinem Arbeitsbereich, sei es das Büro oder in der Produktion, im Hospital oder im Kaufhaus, ist der Computer wegzudenken. Die technologische Entwicklung, die vom ersten Telegraphenmasten über das Telefon, die Schallplatte, das Radio, das Fernsehen, den Personal Computer, das Handy und zu guter letzt bis hin zum globalisierenden Internet reicht, zeichnet sich durch die Übertragung von alten Verfahrensweisen in die Computertechnologie aus. .... weiter





SecondLifeConference
 



Das Treffen von Rapperswil


Rapperswil, 25. November 2008, DG

Alle Jahre wieder zum Dreiertreffen der Präsidenten der Bodenseestaaten. Der Ehrengast Liechtenstein steht in diesem Jahr angesichts des spannungsgeladenen Verhältnisses mit Deutschland im besonderen Rampenlicht. Sein Erbprinz als Regierungschef kann sicher sein, als Sperrspitze des Schweizer Kapitals fungieren zu können, mithin zum Büttel der eidgenössischen Steuer-, Banken- und Fluchtgeldinteressen gemacht zu werden. ....weiter



Bundespräsidenten09

Der große Kater


 

Eindrücke vom Filmset im Casino Interlaken für den Kinofilm „Der große Kater“ mit Bruno Ganz, nach einem Roman von Thomas Hürlimann, Regie: Wolfgang Panzer, 6. – 8. September 2008, DG

Es ist Samstagnacht, kurz vor 0 Uhr. Die gut 100 Statisten wurden aus dem Festsaal, in dem das Frack Diner für den spanischen Monarchen und seine Gattin abgehalten wird, hinauf in die Essenspause entlassen, Würstchen mit Kartoffelsalat. Im Festsaal des Filmsets stellen sich ähnliche Effekte wie beim Psychodrama ein: Einerseits wissen die Statisten, in welcher Spielrealität sie sich befinden, andererseits in welche Lebensrolle sie in der Wirklichkeit innehaben. Soll heißen die Filmaufnahmen, das Set, der Dreh, lassen die Wirklichkeit mit ihren Rollen, die sie spielen, zerfließen. Ausstaffiert und ins rechte Licht gerückt, hier noch pomadisiert und dort noch zurecht gezupft, erscheint die einfachste Hausfrau als wunderschöne Fee und der arbeitslose Endvierziger als nobler Edelmann einer vergangenen Epoche, die sich in den oberen Etagen unserer Gesellschaft am Leben erhalten hat, zumeist von der Bevölkerung unbemerkt und dann wieder in märchenhafte Ferne entrückt, wenn Bilder von solch Gesellschaftsereignissen in der Boulevardpresse abgelichtet erscheinen oder   ...weiter

GrosserKater


Games Convention




Leipzig, 20. – 24. August 2008, SM

Die Leipziger Games Convention 2008 verspricht ein Megaevent der Freizeit-, der Spaß-, der Konsum- und Vergnügungsgesellschaft zu sein. Wir, von der Redaktion Welten online, entschlossen uns, unseren Second Life Avatar, Ajan Burnstein, als unseren Dogma Journalisten zur wohl größten Messe für Videospiele in Europa zu schicken und erhielten folgenden Bericht samt Fotos und Filmaufnahmen.

Zur Erläuterung: Ein Avatar bezeichnet in der Welt der digitalen Videospiele eine künstliche Person, die, grafisch dargestellt, verschiedene Attribute und Qualitäten aufweist. Die Gamer schlüpfen in solche, auf dem Bildschirm erscheinende Gestalten. In der virtuellen Welt des Videospieles verkörpern sie eine Selbstrepräsentanz:
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Aion Girl


Genève Talks


 

Genf, Hôtel de Ville, 19. July 2008, DG

Es mutet seltsam an, dass gerade die Iraner im Rahmen der Genfer Non-Profilationsgespräche Sympathien gewinnen. Liegt es daran, dass sie als New Comer das globale Regime der Atommächte auf den Kopf stellen? Oder daran, dass sie den globalen Hegemonialanspruch der USA in Frage stellen und zwar zu einem Zeitpunkt, der sich mit dem Niedergang des US-Dollars als Weltwährung, der Subprime Crisis, dem US-Republikanischen Scheitern der Militärs im Irak und dem Ende des American Way of Life, angesichts von Öko-Katastrophe und exorbitanten Öl-Preisen, überschneidet? weiter

 

Solana

 

Wolkenschieber

Hannover, Freitag, 13. Juni 2008, DG

Erst Kopfschmerzen, dann Schwindelgefühle, zunehmender Druck im Kopf, Übelkeit, Erbrechen, Einlieferung ins Krankenhaus, Diagnose: Bösartiger Hirntumor oberhalb des linken Ohres. Die Mutter erzählte es dem Sohn am Telefon während des Fußballspiels. Er ist schockiert, lässt den Fernseher samt Ball, Bier und Freund im Wohnzimmer stehen. Der Klang der Stimme von: Ich muss dir was sagen … den kannte er seit die Oma starb. weiter

 

 


Art│39│Basel


 

Basel, 4 – 8 Juni 2008, UH

Sabrina, die einiges auf sich hielt, was Weltläufigkeit, Allgemeinbildung und Geschmack betraf, musste scharf überlegen, als Urs Stoffolsky, unser Redaktionsleiter, sie bat, zur Art Basel zu fahren. Sie übersetzte blitzschnell Art mit Kunst und schloss, es müsse sich um diese Kunstmesse für die Superreichen handeln. Alljährlich fand da unten in der Schweiz, in Basel, eine Kunstmesse statt, auf der sich die Crème de la Crème der internationalen Kunstszene traf. Die bildende Kunst: Skulpturen, Gemälde, Fotografie, Installationen, Videos, stellte für sie einen Bereich dar, der peripher durch gelegentliche Museumsbesuche, Vorträge und Einladungen zu Vernissagen an ihrem Lebenshorizont auftauchte, ohne jedoch tiefere Spuren bei ihr zu hinterlassen. In ein Museum zu gehen, empfand sie meist binnen kurzer Zeit anstrengend: ein kurzer Blick auf die Bilder – wahrnehmen, erkennen und nachspüren, um sich dann ab und dem nächsten Bild zuzuwenden – degradierte sie zu einem Kunstmassen konsumierenden Wesen, das schnell Bauchweh wegen Überfüllung bekam.  .....weiter

  Arabische Postmoderne


Der Revolver in der Schublade



Zu Dan Dinners Vortrag über die Entwicklungen historischer Konstellationen wie Europa – Russland – Amerika,
Uni Zürich, SIAF, 5. Juni 2008, UH


Geht es um eine politische Einordnung von Dan? Oder vielmehr darum, die durch ihn nahe gebrachten Schlüsse zu ziehen, wenn er sich als Historiker über die zukünftige Entwicklung der Konstellation Europa – Russland – Amerika in einem Vortrag im Churchill Saal der Uni Züri ausbreitete?  ....  weiter


Soldatenhelm


Berner Stelldichein


 

Bern, 29. April 2008, UH

Geküsst und erwacht aus dem Dornröschen Schlaf, so erscheint es, wenn in Europas autonomer Provinz Schweiz an einem Tag der Besuch des UNO Generalsekretärs Ban Ki-moon, die Staatsvisite der deutschen Kanzlerin Angela Merkel als auch die Eröffnungs-Pressekonferenz des World Jewish Congress durch Ronald S. Lauder in der Hauptstadt Bern abgehalten werden. Es sind von einander unabhängige Events, wie sie in den europäischen Kapitalen Paris, London, Berlin Gang und Gäbe sind. Der Schweiz wäre durchaus zu wünschen, dass ihre Attraktivität als ein Platz zunähme, der im globalen und europäischen Gerangel der Konkurrenz um Aufmerksamkeit, Macht und Interessenbeeinflussung Bedeutung hat. ....  weiter

 
Krone



Credit Suisse Generalversammlung 2008



Zürich, 25. April 2008, DG

Die Finanzkrise des US Hypothekenmarktes verdrängte fast gänzlich die im Vorjahr heiß diskutierte Frage der überzogenen Managergehälter. Es fragt sich, ob die Verlustvorträge der CS im Jahr 2007 auf das Jahr 2008 verschoben wurden, um die Gehälter für 2007 sicher zu stellen. Die Redner der Aktionäre erweisen sich als ein überschaubarer Kreis. Auch der angeschlagene Ton zeigt sich monoton gleichförmig: unübertreffbarer Negativismus und Vorwurf. Selbst wenn die Akteure, auf der einen Seite die des Managements und auf der anderen die der Aktionäre, sich nichts schenken, so zeigt sich ein Gesamtbild, in dem sich ein Zusammenspiel ergibt, das die Einheit von Geschäftsleitung und Aktionären als Kapitalseite mit ihren jeweiligen Gewinninteressen offen legt.
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CEO Dougan

Zaitensprung

 

 
22. Mai 2008, Luzern, UH

Es war wieder ein Tiefschlag für Michael Weltens Selbstwertgefühl. Zur Debatte stand, dass er sich nicht mehr auf sich selbst verlassen konnte. Er machte Fehler, zu viele für seinen Geschmack. Es waren Flüchtigkeitsfehler, resultierend aus mangelnder Aufmerksamkeit und oberflächlicher, unkonzentrierter Betrachtung der Dinge. Sie summierten sich auf und produzierten im Zusammenspiel mit der ihn umgebenden Technik Handlungsabläufe, die, offensichtlich eigenständig, nicht mit den von ihm beabsichtigten Handlungsabläufen zusammen liefen. Zum Beispiel gestern, bevor er zur ZaZen Meditation ging, die Handy Geschichte: Es lag auf dem Teppich vor dem Sofa, während er sich die Clinton-Obama Debatte um Pennsylvania im US Wahlkampf 2008 im Internet ansah.  ...  weiter

 


ObamaHClinton

 


Couchsurfing mit Eve



Ein Erfahrungsbericht von Sabrina Moserbacher,
Berlin, 31. März 2008

 
Micha fuhr per Mitfahrgelegenheit nach Berlin, um dort per Couchsurfing seinen Dingen in der Metropole nachzugehen. Seine Dinge? Sie bestehen aus Politik und, wie sollte es anders sein, aus: Tantra, Tanzen und Schreiben. Natürlich passte Sabrina überhaupt nicht, dass er sich verdünnisierte. Sie wollte mit ihm wohnen, wollte mit ihm ihr Leben teilen und was machte er? Er löste sich in Luft auf, verschwand und ließ sie allein zurück  ....  weiter
 
CouchsurfingSign



Gargantua


 

Daumier im Kunsthaus Zürich, im Februar 2008,  SM

Für 6 Monate sperrten sie ihn wegen Majestätsbeleidigung ein. 1832, Paris.  Es war das Zeitalter der ersten Massenmedien: Zeitschriften, die mittels lithographischer Drucke satirische Bilder unters Volk brachten, die sogar dem hohen Anteil von Analphabeten verständlich vor Augen führten, was im Staat vor sich ging. 
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Gargantua

 

 

 

Das Meersburger Treffen

Meersburg, 6. November 2006, Sabrina Moserbacher

Warum, hatte ihn Doris gefragt, warum führst du zu diesem Präsidententreffen ? Sie saßen in der Küche beim Abendbrot. Ein paar Minuten später würde sie aufstehen und zum Nachtdienst gehen. Michael schwieg. Sie lebten im Windschatten der großen Politik, ja, eigentlich im Abseits. Ihr Leben hatte rein gar nichts mit Wahlen, Gesetzen, Parlamentsmehrheiten und Kriegen zu tun. Wenn sich also zur alljährlichen BodenseePräsidialKonferenz, kurz BPK, die Präsidenten der Anrainerstaaten Schweiz, Österreich und Deutschland, neuerdings auch Lichtenstein, trafen, wobei es letzterem als Fürstentum offensichtlich darum ging sich, wie Bolivien, einen Zugang zum Meer zu erhandeln, so lag das weit außerhalb ihrer Lebensalltäglichkeit. .... weiter

 

 

 Meersburg

 

 

Segelyacht zu verkaufen

Vierwaldstättersee, 28. September 2006, SM

Das Boot steht auf dem Stellplatz herum, vergammelt und nimmt Platz ein. Die Eigner, Herr und Frau Brügel, wollen nicht mehr, können nicht mehr, wobei Gesundheit und Finanzen zusammenspielen. Die Kinder wollen oder können gleichfalls nicht. Der Stellplatz kostet. Die Yacht, dieses treue Stück, muss weg. Es bedeutet Trennungsschmerz. Erinnerungen sind mit dem Kajütboot, für fünf Personen, also die ganze Familie, verbunden : Segelregatten übers Wochenende, Sommerurlaube, Entspannung nach Feierabend, die Ruhe, draußen in der Natur auf dem Wasser. .... weiter
 

Vierwaldstätterse

 

 

Kain Asyl

Wolfsberg, 25. September 2006, DG

 

Die Prügel, die er bezogen hatte, schien schon vergessen. Der Schmerz der Beulen, so lange er sie nicht berührte, war verflogen. In der Dunkelheit ein Blinder, wusste er nicht, wer oder was ihn geschlagen hatte und eigentlich auch nicht warum. Es tat nur weh. Er hätte nicht hingehen sollen. Wie eine Mücke das Licht anzieht, konnte er nicht anders. Droben in den Bergen, in der Einsamkeit der Landschaft, gab es diese Probleme nicht. .... weiter

 

Birnengang



Berliner Notizen online (suspendiert)



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