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Im Gedenken an die Reichskristallnacht von 1938, also
vor 87 Jahren, als der nationalsozialistische Mob 1400 Synagogen, Betstuben
und sonstige Versammlungsräume jüdischer Menschen sowie tausende
Geschäfte, Wohnungen und jüdische
Friedhöfe stürmte und zerstörte und dann, ab dem 10.
November, folgten Deportationen jüdischer Menschen in Konzentrationslager,
erzählt Wiki
ist inzwischen in ein vergleichbares Technologie-Alter gekommen
und wird sukzessive von KI-Apps ins Altersheim abgeschoben,
weshalb das Ich als freier Journalist nicht mehr gebraucht wird,
wenn es um Wissensvermittlung geht, dann können das ChatGTP,
Copilot & Co. KG viel, viel besser wäre es, Sie hätten sich
ihr Geld gespart und wären zu Hause geblieben und nicht zu
diesem Sozi ins Schloss der Guten Aussicht gefahren, tönt es aus dem Hintergrund der kulturellen Zusammenhänge
ergaben sich noch andere Hinweise, die zum einen den Live-Stream
des Bundespräsidialamtes meinten als auch das Drängen auf
Pünktlichkeit, allerdings ohne dabei die miserablen
Struktur-Verhältnisse der Deutschen Bundesbahn in Rechnung zu
stellen, die, insbesondere für Deutschlandticket Nutzer, zu
Stunden langen Verspätungen, ohne Rückvergütung und
Verdienst-Ausfall Entschädigungen führen. Dürfte Harry Graf
Kessler dies noch erleben, dann lebte er in einer Moderne des 21.
Jahrhunderts, die nicht nur mit KI aufwartet, sondern mit dem
Wiederaufleben des globalisierten Rechtsradikalismus, der sich an
Flüchtlingsströmen aus dem mediterranen Süden ins ehemalige
Deutsche Reich entzündete und über die Corona Pandemie
zurückreicht bis zur Einführung des Euros mit dem vor erst
letzten, großen Kanzler der Sozialdemokratie, Gerhard Schröder -
dem vormaligen Chef des Bundespräsidenten - der verfemt und seit
Putins Krieg gegen die abtrünnige Demokratie Ukraine als persona
non grata im gesellschaftlichen Abseits den Rachegöttinen seiner
Nachfolgerin preisgegeben in den dunkelsten Kerkern der Erinnerung
schmachtet, meinte das Journalisten Ich zu Jens Rohrfluss tat nur
seine Pflicht als er den Journalisten darauf hinwies, dass im
Sicherheitsbereich der Eingangskontrolle des Schlosses mit der
guten Aussicht keine Aufnahmen gestattet seien und darüber hinaus
um viertel vor Terminbeginn sei, bevor also der Bundespräsident
den Saal beträte und alle zur Begrüßung von ihren Sitzen
aufstehen. Schluss sei dann mit dem Einlass zu den - im übrigen
per Live-Stream übertragenen - Veranstaltungen, die deshalb vom
Fernsehen und Radio der öffentlich rechtlichen Medien-Anstalten
nicht übertragen werden oder wieso erfährt dieser Sozi im
Bundespräsidentenamt so wenig bis kaum irgend welche Beachtung,
fragte dieses Journalisten Ich unhörbar in die Stille des Saales
in dem das Cello der Krahl hieß nicht nur die Cellistin unter den
Augen von Paul Celan auf der Leinwand auf der auch eine seiner
Freundinnen, Nelly Sachs, als junge Frau mit braunen Rehaugen den
Glanz des Lichts des Lebens vergangener Tage über den Tod hinaus
in die Gegenwart hob durch die Sphärenmusik des Klangs ihrer
Worte, die der Taktstock der Zeit verbindet mit dem, was unser
Jetzt und Heute im Spiegel zeigt sich, dass sich der Hass von
damals fortpflanzte, so dass die Kindeskinder der Opfer von damals
zu den Tätern von heute werden wir es anders machen, ganz anders
klingt auch das Cello traurig, so fängt es doch Erinnerungsbilder,
die ähnlich scheinen den verhungerten Gesichtern aus Palästina,
die deutlich sagen, dass die Staatsräson zum Mittäter und darum
schuldig macht, wenn Israel, dieser Staat mit einer
rechtsradikalen, orthodox fanatischen Regierung die
Veröffentlichung von Folter-Videos seiner Soldaten als
Image-Schaden deklariert, soll heißen eine solche Staatsräson
macht sich mitschuldig und ist selber rechtsradikal, wenn sie sich
nicht abwendet. Sie verrät, was sie schützen will. Sie
unterstützt, was sie Daheim bekämpft. Ist es nun Angst vor den
orthodoxen Kräften der jüdischen Diaspora in den USA, konkret vor
Ronald
S.
Lauder, dem trotz oder wegen seines hohen Alters wieder
gewählten Präsidenten des World Jewish Congress? Es sind
Gesellschaftskräfte, die den Staat Israel auf der Enteignung und
Vertreibung der Palästinenser gründen, ohne diesen eine
Entschädigung und ein Woanders-leben- Können zu geben ... Im Saal
Stille – sie folgt der Frage, die ohne Antwort bleibt, nur das
Cello trägt seinen Klang ins Dunkle und mit ihm sie.
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