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Die Leipziger Flüchtlinge und die Migrantenbefragung 2020

Leipzig, 14. Dezember 2021, DG


Das städtische Amt für Statistik und Wahlen führte nach vier Jahren wieder eine Befragung der Migranten in der Stadt durch. Aufgrund der Corona Maßnahmen wurden die Ergebnisse in einer online-Pressekonferenz vorgestellt.

Festzustellen ist: Flüchtlinge stellen nur eine kleine Gruppe der Migranten (ca. 100.00) dar. Wenn diese gut 17% der Leipziger Gesamtbevölkerung (ca. 600.000) ausmachen, so sind von der städtischen Gesamtbevölkerung keine 0,6% Flüchtlinge und Geduldete (ca. 3.500). Sie sind mithin eine nicht nur statistisch zu vernachlässigende Minderheit. Ihre Befindlichkeit, ob sie zufrieden sind mit ihrer Unterkunft, ob sie bei der Arbeitssuche diskriminiert werden und ob sie die kommunalen Integrations-Angebote wie Sprach-, Sport- und Kultur-Angebote wahrnehmen, ist genauso bedeutungslos wie ihre sich integrierende politische Einstellung.

Selbst wenn die Befragungsdaten ergeben, dass Syrer im Durchschnitt am wenigsten verdienen und im allgemeinen gilt, je höher das Einkommen, das Sprachniveau, das Bildungsniveau ist, um so höher ist auch die Lebenszufriedenheit, dann können das nur Eckdaten für das wahrscheinlich am stärksten von Armut und Not betroffene Bevölkerungssegment sein.


Ergebnisse


 













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